Lehrkräfte und Schüler der FPS musizieren gemeinsam in der Mensa
„Zum Hausmusikabend gehe ich nicht mehr! Da gibt‘s ja nur Klaviermusik.“ Das stimmt so überhaupt nicht: Beim Hausmusikabend, der am 28. November 2025 stattgefunden hat, wurde sehr auf die Vielfältigkeit der Beiträge geachtet.
Ein einleitendes Beispiel dafür lieferte uns der große Chor mit „On Top of the World“. Das Lied ist ein Stück „überwältigender Gefühle“, wie uns der Moderator des Abends, Jonas Marten, mitteilte. Ein zweiter, eher kleinerer Chor sang ein Stück von ABBA. Beide Chöre wurden von Franziska Seibold geleitet und auf dem Klavier begleitet. Andere Zielgruppen wurden beispielsweise durch verschiedenste Bands erreicht. Die FPS-Youngsters, die jüngste Band an diesem Abend, spielte drei Songs, zwei davon unter dem Namen „Shamrock“ und mit leicht veränderter Besetzung. Ebenso trat auch die Band „Polaroid“ zweimal auf. Mit dem Lied „Slow dancing in a burning room“ begeisterte die Originalbesetzung. Die Mitglieder, die dieses Schuljahr ihr Abitur machen werden, verließen anschließend die Bühne, um Platz für die Nachfolger zu machen.
Dem sehr bekannten Song „Believer“ gaben fünf Schülerinnen eine persönliche Note, indem zwei von ihnen den Gesang der anderen vierhändig auf dem Klavier begleiteten. Wieder eine andere Musikrichtung bot uns das Schulorchester, das Filmmusik aus dem Jahr 1959 spielte. Von diesem verträumten Stück zum spanischen Quartett des Gitarrenensembles war es ein großer Sprung. Doch das ursprünglich für Geigen komponierte Lied sorgte für eine gute Stimmung.
Dennoch bekamen auch Geigen die Chance, ihre Klänge zu präsentieren: Anja Choquer trat zweimal auf, einmal mit dem Profilkurs der Unterstufe und ein zweites Mal mit der Streicher-AG. Einer der Mitglieder dieser AG, Frederik Wellhöfer, begeisterte auch als Solokünstler mit einer so genannten „Tarantella“. Die Tarantella ist ein schneller Tanz, der ursprünglich aus Italien stammt. Der Volksmund besagt, dass man beim Biss einer Tarantel am besten Musiker zu sich einlädt und zu deren Musik anfängt, wie wild zu tanzen, bis man das Spinnengift aus seinem Körper getrieben hat.
Auch das Piano kam zum Einsatz. Tizian Rameil spielte ein bekanntes Pop-Lied auf dem Klavier: „Don‘t speak“ von „No Doubt“. Ein Klassisches Stück mit dem Namen „Comptine d’un autre été“ spielte uns Mattis Werner. Des Weiteren sorgte ein Duo für Abwechslung. Luise Preikschas mit dem Saxofon und Mila Davids mit der Trompete brachten das Lied „Viva la Vida“ eindrucksvoll auf die Bühne. Auch zu zweit, aber nicht mit einem Duo, sondern mit einem Duett, traten Ben Rösch und Annika Plöhn auf. Während ein Duo ein instrumentaler Beitrag ist, nennt man ein zu zweit gesungenes Stück Duett.
Der ganze Abend war sehr vielfältig gestaltet und es war für alle Zuschauer etwas dabei. Wir hoffen, dass der nächste Hausmusikabend wieder genauso bunt wird.
Friederike Heise, Noah Anton Weyer (9c)
Sehen Sie hier ein paar Impressionen von unserem diesjährigen Jubiläumshausmusikabend:




