Zwei Schülerinnen aus unserem CyberMentorPlus‑Programm besuchten vergangene Woche den MINT‑Campus in Louisenlund, um am Netzwerktreffen des Programms teilzunehmen.
Zu Beginn gab der Vortrag von Dr. Laura Harms zum „Internet der Dinge“ einen Einblick in vernetzte Systeme: Geräte kommunizieren kontinuierlich miteinander — Kopfhörer mit Smartphones, Sensoren mit Steuergeräten, Smartwatches mit Analyse‑Apps. Frau Dr. Harms erläuterte sachlich und anschaulich, wie Kommunikation in vernetzten Systemen funktioniert. Dabei machte sie deutlich, wie anspruchsvoll die praktische Umsetzung in Forschung und Anwendung ist.
Das anschließende Netzwerktreffen für alle CyberMentorPlus‑Teilnehmerinnen aus Schleswig‑Holstein bot Raum für ein persönliches Kennenlernen und Austausch zum Programm und sowie den eignen Mentoring-Prozess. Beim Workshop zur Identitätsbildung mit Florian Uellendal‑Wert (IPN, CAU Kiel) setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren Interessen und ihrem naturwissenschaftlichen Selbstverständnis auseinander:
- Was treibt mich an?
- Welche Themen interessieren mich?
- Wie lassen sich Interessen und innere Antreiber verbinden? Inwiefern lassen sie sich später in eine berufliche Orientierung einbringen?
- Welche Möglichkeiten habe ich jetzt im Raum Schleswig-Holstein, um im MINT-Bereich weiterzukommen?
Die Workshop-Arbeit setzte reflektierende und aktivierende Impulse, eigene Schwerpunkte zu finden und realistische Schritte zu planen.

Zwischendurch bot aber auch das Gelände vielfältige Einblicke: In der Sternwarte konnten wir Sonnenflecken beobachten; das Forschungsschiff und die Labore zeigten ihre umfassenden technischen Ausstattungen, die vielseitige Experimente und Modellversuche ermöglichen. Im Rahmen des MINT-Campus stellten zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Forschungsprojekte vor. Diese Begegnungen mit realen Forschungsumgebungen machten abstrakte Inhalte greifbar.

Insgesamt war es ein fachlich gehaltvoller, zugleich persönlich bereichernder Tag. Ein Tag, der dank vielfältiger Eindrücke und Impulse im Gedächtnis bleiben wird. Unser Dank gilt allen Mitwirkenden sowie Organisatorinnen und Organisatoren, die dieses professionelle und zugleich ermutigende Treffen ermöglicht haben.
Christina Jensen




